Ein einzigartiger Bildungskosmos
Der Theologe und Pädagoge August Hermann Francke gründete 1698 die Stiftungen als Armenschule und Waisenanstalt. Seine Vision war die Erziehung und Bildung jedes Einzelnen entsprechend seiner individuellen Begabungen – Waisen und Fürstenkinder gleichermaßen, ebenso wie Jungen und Mädchen.
Im Lauf der Zeit entwickelte sich eine ganze „Schulstadt“ zu der Bildungs- und Erziehungseinrichtungen, die Cansteinsche Bibelanstalt, die Ostindische Missionsanstalt, die Bibliothek sowie Wirtschaftsbetriebe zählten. Mehr als 40 Bildungs- und Sozialeinrichtungen haben noch heute ihren Sitz auf dem Gelände der Stiftungen – ein europaweit einzigartiger Bildungskosmos. Mit ihren historischen Sammlungen, Ausstellungen, besonders aber den pädagogischen und sozialen Projekten sind die Stiftungen mehr als ein Museum.
Seit 2021 überarbeiten die Franckeschen Stiftungen ihren Antrag für das UNESCO-Welterbe, nachdem der erste Antrag 2016 zurückgezogen wurde.





