Mann verkleidet als Nachtwächter beim Nachtwächterrundgang Quedlinburg

Etappe 3: Schatzmeister-Tour

Reise ins Mittelalter

63 Kilometer – 2 Welterbestätten – Reise ins Mittelalter
Auf dieser zweitägigen Tour triffst du Könige, starke Frauen und einen religiösen Schatzmeister. Du entdeckst außerdem einen wertvollen Domschatz, der erst seit gut 30 Jahren wieder in Deutschland ist. Wandle auf Martin Luthers Spuren in Eisleben und Mansfeld – und lerne anschließend die 1.100-jährige Welterbestadt Quedlinburg mit all ihren Facetten kennen. Diese Tour führt dich zudem durchs Harzvorland und durch den wilden Naturpark Harz.

Auf dieser Etappe entdeckst du:

Ausstellung in Luthers Sterbehaus

Lutherstadt Eisleben

Quedlinburg mit Stiftsberg aus der Luft

Welterbestadt Quedlinburg

Radtour durch Quedlinburg
Zwei Personen mit Fahrradhelmen mit Quedlinburg im Hintergrund
Zwei Radfahrer machen Rast mit dem Stiftsberg im Hintergrund

So könnte deine ideale 2-Tage-Tour aussehen

Tag 1: Lutherstadt Eisleben

Vormittag

Seine ersten Lebensmonate verbrachte der kleine Martin Luther in Eisleben – das Geburtshaus ist schon seit dem 17. Jahrhundert eine Gedenkstätte. Wir empfehlen dir als Einstieg in die Welt des Reformators zunächst einen Besuch dieses berühmten Hauses und nach deinem etwa anderthalbstündigen Aufenthalt dort einen Rundgang zu Fuß durch die Stadt
Du spazierst vom Geburtshaus zur St. Petri-Pauli-Kirche, wo Luther getauft wurde und man noch immer den Taufstein sehen kann. Danach geht’s weiter zur St.-Andreas-Kirche, wo Luther noch kurz vor seinem Tod predigte. Schließlich erreichst du den Marktplatz mit der Luther-Statue. Gleich dort ist dann auch Luthers Sterbehaus. Der gesamte Weg dauert insgesamt etwa eine Viertelstunde. Auch fürs Museum im Sterbehaus solltest du dir ein bis zwei Stunden Zeit nehmen. Besonders bemerkenswert ist dort das Bahrtuch, das Luthers Leichnam bei der Überführung von Eisleben nach Wittenberg bedeckte. Auch ein Spiel wartet hier: Noch bis Anfang 2026 kannst du im Sterbehaus in die Welt zur Zeit des Bauernkriegs vor 500 Jahren reisen und als historische Persönlichkeit, die dich als Spielfigur begleitet, selbst schwierige Entscheidungen im Umfeld der Geschehnisse treffen. Die multimediale Mitmachausstellung heißt „1525! Aufstand für Gerechtigkeyt“. Anschließend Mittagspause am Marktplatz. 

Außenansicht Geburtshaus Luther in Lutherstadt Eisleben
Außenansicht Luthers Sterbehaus in Lutherstadt Eisleben
Innenraum Luthers Sterbehaus

Nachmittag

Du hast die Wahl: Wenn du weiter im Luther-Universum bleiben möchtest, empfehlen wir dir einen Ausflug nach Mansfeld, ins Museum Luthers Elternhaus, wo Martin Luthers Kindheit lebendig wird. Vom Mansfelder Schloss aus hast du zudem eine grandiose Sicht auf die Umgebung. Wenn du lieber raus in die Natur möchtest, dann fahre doch in ca. 20 Minuten hinüber zum Süßen See. Dort kannst du baden und abends auch gleich essen gehen. 

Außenansicht Luthers Elternhaus in Lutherstadt Eisleben
Außenansicht Schloss Mansfeld
Am Süßen See mit Blick auf Schloss Seeburg

Abend

Die Abendstunden sind perfekt für einen 15-minütigen Spaziergang vom Markt in Eisleben entlang der im Boden eingelassenen Lutherrosen bis zur Annenkirche hoch über der Lutherstadt. Von dort genießt du einen grandiosen Blick über die Landschaft. Anschließend Übernachtung in Eisleben, zum Beispiel im historischen Ambiente des Hotels Graf von Mansfeld.

Blick auf die Außenansicht der St. Annen Kirche
Andreaskirche Eisleben
Eisleben mit Andreaskirche

Sonderausstellung „1525! Aufstand für Gerechtigkeyt“

Auf welcher Seite hättest du gestanden, wenn du zur Zeit des Bauernkriegs gelebt hättest? Im Jahr 1525 erhoben sich Bauern, Bürger und Bergleute gegen soziale Ungerechtigkeiten und feudale Unterdrückung. Die Ausstellung „1525! Aufstand für Gerechtigkeyt“ beleuchtet die dramatischen Ereignisse von damals in Eisleben und Mansfeld. In Eisleben erlebst du die aufregende Zeit in Form einer multimedialen Mitmachausstellung. Als historische Persönlichkeit bist du mittendrin und triffst aus der jeweiligen Perspektive Entscheidungen. In Mansfeld werden die Bauernkriege jüngeren Gästen erklärt: Anhand von überdimensionalen Comics und interaktiven Mitmachstationen wird die Lebensrealität der Bauernkriegszeit nah und greifbar. Die Sonderausstellung wird an beiden Orten bis Januar 2026 gezeigt. 

Luthers ElternhausKindheitsjahre in Mansfeld
Luthers Elternhaus im nahen Mansfeld gehört zwar nicht zum Welterbe der UNESCO, ist aber natürlich dennoch wichtig für das Verständnis von Martin Luther. Denn dort verbrachte er seine Kindheit. Das Museum gehört daher ebenfalls zur Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt. Mit der Ausstellung „Ich bin ein Mansfeldisch Kind“ ist das Elternhaus die weltweit einzige Stätte, die Luthers Kindheit gewidmet ist. Jährlich am ersten Samstag nach Ostern wird in Mansfeld zudem Luthers Einschulung nachgespielt und gefeiert. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die St. Georgskirche, wo der junge Luther Ministrant war. Das Lutherbild in der Kirche zeigt den Reformator in vollem Ornat und ist das einzige Ganzporträt Luthers.h

Luthers Geburtstag
Zu Luthers Geburtstag, am 10. November, erwarten dich in Eisleben jedes Jahr Sonderführungen, festliche Gottesdienste und faszinierende Ausstellungen.

Lutherweg 
Pilgern, wandern, Kirchen und touristische Angebote erleben auf dem Lutherweg: In Sachsen-Anhalt verläuft er auf 450 Kilometern zwischen den Lutherstädten Wittenberg und Eisleben und direkt weiter nach Mansfeld. Die Strecke von Eisleben nach Mansfeld ist knapp 25 Kilometer lang. Der Lutherweg verbindet die Wirkungsstätten Martin Luthers und führt zu über 20 Orten, die mit der Reformation in Verbindung stehen. Die Ausschilderung: ein grünes L auf weißem Grund.

St. Marien zu Helfta
In dem uralten Zisterzienserinnenkloster in Eisleben leben seit 1999 wieder Nonnen. Es gibt ein Gästehaus mit Kursangebot und eine kleine Manufaktur, in der neben Spirituosen auch feine Seifen hergestellt werden. 

Eisleber Wiesenmarkt
Ganz großer Rummel: Das größte Volksfest Mitteldeutschlands findet an jedem 3. Wochenende im September statt und geht auf die Genehmigung durch Kaiser Karl V. für das Abhalten eines Vieh- und Ochsenmarktes aus dem Jahr 1521 zurück. 

Mansfelder Schloss 
Die kleine Stadt Mansfeld zu Füßen, in der Ferne die sanft geschwungenen Hügel des Harzvorlands: Schon der kleine Martin Luther kannte diesen Ausblick. Er verbrachte seine Kindheit in Mansfeld und predigte später in der Kirche des Mansfelder Schlosses. Heute ist das Gebäude Veranstaltungsort und Jugendherberge. 

Süßer See
Lust auf eine Abkühlung? Zwischen Obsthainen und den Berghängen im Mansfelder Land liegt der Süße See. Der ist bis zu knapp einem Kilometer breit und bietet sogar ideale Voraussetzungen zum Surfen und Segeln. Am Nordufer gibt es einen Imbiss. Wer es schicker mag, kann im Restaurant Orangerie Seeburg einkehren. 

Schloss Oberwiederstedt
An diesem Ort wurde am 2. Mai 1772 der Bergbaufachmann und Jurist Georg Philipp Friedrich von Hardenberg geboren, der sich als Dichter Novalis nannte. 
Ein kleines Museum erinnert an ihn. 

Tag 2: Welterbestadt Quedlinburg

Vormittag 

Eine knappe Stunde brauchst du von Eisleben bis nach Quedlinburg mit dem Auto. Am besten beginnst du deine Reise ins Mittelalter mit dem zweistündigen Welterbe-Rundgang, der dich durch die wunderschöne Altstadt von Quedlinburg bis zum Schlossberg führt. 2069 Fachwerkhäuser aus 8 Jahrhunderten machen die Stadt am Rande des Harzes zum Sinnbild einer deutschen mittelalterlichen Stadt. Über mehrere Jahrhunderte war die Stadt eine der wichtigsten Königs- und Kaiserpfalzen und eine reiche Handelsstadt. Oben auf dem Stiftsberg findest du dann auch das spirituelle Herz von Quedlinburg, die Stiftskirche St. Servatii mit dem berühmten Domschatz. Nimm dir hier etwa 2 Stunden Zeit, um die Schmuckstücke aus über 1.000 Jahren Kirchengeschichte zu bestaunen. Der angrenzende Residenzbau wird derzeit renoviert, der Blick von außen und nicht zuletzt der vom Stiftsberg hinunter auf die Welterbestadt lohnt sich aber dennoch. Anschließend Mittagspause in einem der zahlreichen Restaurants in der Altstadt.

Gartenterrasse auf dem Stiftsberg
Fachwerk in der Welterbestadt Quedlinburg
Stiftskirche St. Servatii Quedlinburg

Nachmittag

Du hast die Wahl: Entweder nimmst du an einer öffentlichen Führung durchs historische Renaissance-Rathaus teil (Montag, Donnerstag, Freitag um 13 Uhr) oder du erkundest bei einem Spaziergang den Brühlpark und den Abteigarten sowie den Münzenberg mit der romanischen Klosterkirche St. Marien. Falls du eine Ruhepause in der Natur suchst, bieten sich der Klopstockgarten oder auch der Wordgarten an. Zwischendurch solltest du unbedingt den lokalen Käsekuchen probieren, eine Spezialität der Stadt. 

Innenraum Rathaus Quedlinburg
Außenansicht Rathaus Quedlinburg
Quedlinburg, Blick auf den Münzenberg

Abend

Heimreise oder Besuch des Nordharzer Städtebundtheaters. Den besonderen Fachwerk-Charme eines Denkmals erlebst du z. B. hier: Romantik Hotel am Brühl, Hotel Theophano, Hotel garni Maria Aurora oder bei „Ferien im Denkmal“.

Bunte Häuser am Stiftsberg in Quedlinburg
Menschen auf einer Straße mit Fachwerk in der Welterbestadt Quedlinburg
Blick auf die Quedlinburger Bimmelbahn

Rundgang durchs Welterbe
Wenn du zum ersten Mal in Quedlinburg bist, hilft dir diese öffentliche Führung, Geschichte, Baukunst und Leben in der 1.100 Jahre alten Stadt besser zu verstehen. Täglich um 11 Uhr, während der Sommermonate auch 14 Uhr.

Auf den Spuren der Frauen
Wusstest du, dass Quedlinburg 800 Jahre lang von Frauen regiert wurde? Die Stadtführung „Starke Frauen in Quedlinburg“ nimmt dich und deine Freunde mit auf eine Zeitreise und stellt dir die beeindruckenden Frauen von damals vor. Dorothea Christiane Erxleben etwa, die erste promovierte deutsche Ärztin, die 1754 studieren durfte und in Quedlinburg lebte und arbeitete. 

Domschatz 
Der Domschatz Quedlinburg zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Kunstsammlungen in Deutschland. Und um ihn rankt sich eine spannende Diebstahl-Geschichte, die eng mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden ist. Der Schatz, der seit 1992 wieder in Deutschland ist, umfasst kostbare Reliquiare, liturgische Geräte und Handschriften, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen. Besonders hervorzuheben sind das kostbare Samuhel-Evangeliar und der sogenannte Heinrichskamm. Diese Schätze spiegeln die reiche Geschichte und den kulturellen Einfluss Quedlinburgs als Zentrum geistlicher Macht wider. Ein Besuch bietet einzigartige Einblicke in die mittelalterliche Kunst und Geschichte. Gäste bis 18 Jahre erhalten freien Eintritt. 

Ferien im Denkmal 
Übernachte in einzigartigen Zimmern wie „Mathilde“ und „Otto“ in einem liebevoll restaurierten Quedlinburger Fachwerkhaus. 

Romantik Hotel am Brühl
Gegründet als Saatzuchtbetrieb – heute denkmalgeschütztes Fachwerk. Genieße die romantische Atmosphäre in diesem stilvollen Quedlinburger Hotel. Highlight: der Hotelgarten und die rustikale Weinstube.

Café zum Roland, Quedlinburg
Sieben miteinander verbundene Fachwerkhäuser bilden ein gemütliches Café. Idealer Ort für eine Pause mit regionalen Spezialitäten. 60 unterschiedliche Torten- und Kuchenvariationen gibt’s wechselnd auf der Speisekarte.

Pfannkuchencafé Kaiser
Kehrt für Kaffee und Kuchen an einem wichtigen historischen Ort ein. Hier wurde vor mehr als 1.100 Jahren dem Sachsenherzog Heinrich die Königswürde angetragen. Besonders toll für Kinder sind Sandkasten und Hühner im Hinterhof. Probiere unbedingt die namensgebende Spezialität des Hauses, den Pfannkuchen.

Harzer Schmalspurbahn
Seit über 125 Jahren verbindet die Harzer Schmalspurbahn Wernigerode, Quedlinburg, Nordhausen und den Brocken. Mit dampfbetriebenen Zügen fährt sie durch dichte Wälder, vorbei an felsigen Klippen und bietet dabei beeindruckende Ausblicke auf den Harz. Die Bahn ist ein technisches Denkmal und eine der letzten ihrer Art in Deutschland, die regelmäßig im Einsatz ist. Schmalspurbahn-Saison ist von Ende April bis Anfang November. 

Hängebrücke über der Talsperre in Blankenburg mit Zipline
Schon mal mit 85 Stundenkilometern durch die Luft geflogen? An der Rappbodetalsperre kommen Adrenalin-Fans auf ihre Kosten. Die Anbieter von Harzdrenalin sorgen hier mit ihrer Zipline und der Hängebrücke für Nervenkitzel und für Rekorde. Die Brücke Titan RT ist mit 458 Metern die längste Fußgänger-Hängebrücke ihrer Art. 

Ökogarten Quedlinburg
Im Ökogarten Quedlinburg kannst du die regionale Flora und Fauna entdecken. Auf dem ca. 15.000 Quadratmeter großen Gelände sind verschiedene Biotope angelegt, darunter ein Teich, Kräuterbeete und Streuobstwiesen. Der Garten dient nicht nur der Erholung, sondern auch der Umweltbildung. Hier lernst du, wie wichtig der Erhalt von Diversität ist, und kannst die Natur hautnah erleben. 

Quedlinburger Züchterpfad
Wusstest du, dass Quedlinburg schon seit dem 19. Jahrhundert für seine Saatgutzucht bekannt ist? Der Quedlinburger Züchterpfad führt Gäste durch die traditionsreiche Geschichte. Entlang des Wegs erfährst du Wissenswertes über die Pflanzenzucht und die Bedeutung Quedlinburgs als Zentrum für Saatgutproduktion. Informationstafeln und historische Orte veranschaulichen die Entwicklung von Zuchtmethoden und ihren Einfluss auf die Landwirtschaft weltweit. Startpunkt des zehn Info-Stationen umfassenden Wegs ist am Carl-Ritter-Platz.

Nordharzer Städtebundtheater
Zwei Spielstätten, großes Programm: Das Nordharzer Städtebundtheater ist so etwas wie das kulturelle Herz des Harzes. Es ging aus der Fusion des Quedlinburger Stadttheaters und des Volkstheaters Halberstadt hervor. Du findest hier ein vielfältiges Programm, das von klassischer Musik bis hin zu modernen Inszenierungen reicht. Das Theater ist bekannt für seine hohe künstlerische Qualität und hat Spielstätten in Quedlinburg und in Halberstadt. 

Museum Lyonel Feininger
Auf den Spuren eines Bauhaus-Meisters: Das Museum verfügt über einen der weltweit größten Bestände an Druckgrafiken des deutsch-amerikanischen Künstlers Lyonel Feininger (1871–1956). Es werden Werke aus der Sammlung des Quedlinburgers Hermann Klump gezeigt, der selbst am Bauhaus in Dessau studiert hat. Spannend und multimedial gemachte Dauerausstellung, dazu regelmäßig Sonderausstellungen. 

Das Auto lässt du in Eisleben am besten am Hotel – oder du parkst es gebührenpflichtig und machst dann alle Wege zu Fuß.
 
In Quedlinburg findest du Parkmöglichkeiten entlang des Stadtrings, von wo aus du in wenigen Gehminuten im historischen Kern bist. In der Innenstadt gilt ein Zonenhalteverbot.
 

Bis zum Geburtshaus von Martin Luther sind es vom Bahnhof in Eisleben aus etwa 15 Minuten zu Fuß, bis zum Sterbehaus 20 Minuten.
Vom Bahnhof in Quedlinburg bis zur Stiftskirche St. Servatii sind es ebenfalls etwa 20 Minuten zu Fuß.

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